Der letzte Raucher

von Mark Kuntz – Bühnenfassung von Kai-Uwe Holsten

Zum Inhalt:

Haben die meisten Ihrer Freunde und Bekannten bereits aufgehört zu rauchen? Nur Ihnen ist das noch nicht ganz gelungen? 

Dann geht es Ihnen wie unserem 'Letzten Raucher', der auf einer Party vom Gastgeber zum Rauchen auf den Balkon geschickt wird... um nach einer Zigarettenlänge festzustellen, dass das angekündigte 'um die Häuser ziehen' leider gerade ohne ihn stattfindet. Ausgesperrt verbringt er die eiskalte Nacht auf dem Balkon. 

Zum Glück hat er (fast) genügend Zigaretten und wahnwitzige Geschichten auf Lager, um die schweren Stunden zu überleben - wenn auch nur sehr knapp... und eine Kiste guten Weins ist dabei auch recht hilfreich. Von einigen Ausbruchsversuchen abgesehen, kann so eine Nacht, so tröstet sich unser Raucher, ja dazu führen, das man 'eine Menge über sich herausfindet'... 

Humorvoller Abend über die Fallstricke des Rauchens.

 

Premiere am Schlosspark Theater: 22. September 2018

Johannes Hallervorden

Johannes Hallervorden, geboren an der schönen französischen Atlantikküste, schnuppert bereits seit dem Umzug nach Berlin 2009 Theaterluft und diese Welt wurde ihm zu einem zweiten zu Hause. So wurde auch der Wunsch geweckt, selbst Schauspieler zu werden.

Spätestens seit er 2015 für seine Rolle MELCHIOR in der Disney-Serie „Binny und der Geist" den Kinder-Medien-Preis DER WEISSE ELEFANT gewann und auch den GOLDENEN SPATZ, ist er in diesem Beruf angekommen. Seit dem Abitur 2016 widmet sich Johannes ganz dieser Passion.

HAROLD in „Harold and Maude" war seine erste große Theaterrolle, mit der er im September 2016 an den Schauspielbühnen in Stuttgart Premiere hatte und er war danach auch am Schlosspark Theater in dieser ganz besonderen Rolle zu sehen. Weiter ging es 2017 mit „Am Bildschirm Licht“ und seit November 2017 mit „Ein gewisser Charles Spencer Chaplin“.

Gleichzeitig dreht Johannes Hallervorden regelmäßig für verschiedene Film- und Fernsehformate und war zuletzt u.a. bei „In aller Freundschaft“ und „SoKo München“ zu sehen.

 

 

Dieter Hallervorden

Geboren 1935 in Dessau/Sachsen-Anhalt, studierte Dieter Hallervorden Romanistik, Publizistik und Theaterwissenschaften. Daneben gilt sein besonderes Interesse dem politischen Journalismus und Kabarett.

Mit 22 Jahren verließ er die damalige DDR und bekam sein erstes Theaterengagement an der Westberliner Tribüne. Als Autor und Schauspieler gründete er 1960 das satirische Kabarett DIE WÜHLMÄUSE, dessen künstlerischer Leiter er bis heute ist. 1968 entdeckte ihn das Fernsehen. In dem berühmten TV-Film „Das Millionenspiel“ (Wolfgang Menge) spielt er einen eiskalten Killer, in dem Psycho-Thriller „Der Springteufel“ einen manischen Tramper.

Dem breiten Publikum wurde Dieter Hallervorden als Komiker bekannt durch die satirische NDR-Reihe „Abramakabra“, durch „Grand-Gala - 3 x klingeln“ (ZDF) und die SDR-Slapstick-Serie „Nonstop Nonsens“, die bis heute zu seinen größten Fernseherfolgen zählt.
„Nonstop Nonsens“ war gleichzeitig die Geburtsstunde seiner Slapstickfigur „Didi". So entstanden 26 Folgen „Die Nervensäge“ (ZDF 1985), Didi-Shows und 10 Kino-Filme, u.a. „Der Doppelgänger“ (1984), „Didi und die Rache der Enterbten“ (1985), „Der Experte“ (1988), „Bei mir liegen Sie richtig“ (1990), „Alles Lüge“ (1992).

Im Januar 1992 kehrte Dieter Hallervorden zu seinen Wurzeln, dem politischen Kabarett, zurück. Er gründete die Filmgesellschaft „HALLiWOOD" und produzierte 21 Sendungen des zeitkritischen Magazins „Spottschau“ für SAT1, sowie fast 100 Folgen „Hallervordens Spott-Light“ für die ARD.

Auszeichnungen: Bambi 1981, Telestar 1996, Kabarettpreis der Stadt Bernburg 2001, Deutscher Comedypreis 2003, Bayerischer Kabarettpreis 2005, 4x Goldene Comedy-Falle 2005 + 2006, Goldener Vorhang 2009 (Lebenswerk), Prix Pantheon 2009, BZ-Kulturpreis 2009, Steiger-Award 2009, Kabarettpreis Krefelder Krähe 2010, Goldener Vorhang 2011 + 2012 (Beliebtester Theaterschauspieler des Jahres), Verdienstorden des Landes Berlin 2012, Goldene Kamera 2013 (Lebenswerk), Jürgen von Manger-Ehrenpreis für sein Lebenswerk 2013, Jupiter-Award 2014, Deutscher Filmpreis Lola (Bester Hauptdarsteller, "Sein letztes Rennen"), Münchhausen-Preis der Stadt Bodenwerder 2014,  Ernst-Lubitsch-Preis 2015, Romy 2015 (Bester Schauspieler, "Honig im Kopf"), Stern der Satire 2015, Deutscher Comedypreis 2015 (Erfolgreichste Kino-Komödie, "Honig im Kopf"), Sonder-Bambi - Ehrenpreis der Jury für "Honig im Kopf" 2015, Bayerischer Filmpreis 2015 (Publikumspreis für "Honig im Kopf"), Iffland Medaille 2016, Goldener Henne 2016 (Lebenswerk), Filmfest Teheran 2016 (Bester Darsteller, "Sein letztes Rennen"), Goldener Vorhang 2016 (Beliebtester Schauspieler des Jahres), Medienpreis für Sprachkultur 2016 sowie Ehrenmitgliedschaft im Verein Deutsche Sprache e.V. seit 2004.

Für die Hauptrolle in dem von der Presse umjubelten Kinofilm „Sein letztes Rennen“ (2013) wurde er 2014 mit dem Deutschen Filmpreis („Lola“) sowie beim Filmfest Teheran 2016 als bester Darsteller ausgezeichnet.

Seine Darstellung des demenzkranken Amandus im Kinofilm „Honig im Kopf“ (2014) wurde 2015 mit dem Bambi, dem Ernst-Lubitsch-Preis, der Romy, dem Deutschen Comedypreis und dem Bayerischen Filmpreis prämiert.

Es folgten die TV- und Kino-Filme „Chuzpe – Klops braucht der Mensch“ (2015), „Ostfriesisch für Anfänger“ (2016) und „Rock my Heart“ (2017), ab Oktober 2018 sieht man ihn im Kino in „Benjamin Blümchen“. Voraussichtlich ebenfalls 2018 wird der im Herbst 2017 abgedrehte TV-Film „Lüg mich an und ich heirate dich“ (Arbeitstitel) mit Veronika Ferres auf SAT1 ausgestrahlt.