Wieder da: JAN JOHANSEN

Der schwedische Topstar trat im Rahmenprogramm des Eurovision Song Contest im Eurofan-Café auf

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Zwar liegt sein europaweiter Erfolgshit "Se pa mej" jetzt schon zwanzig Jahre zurück doch der musikalischen Anziehungskraft und Ausstrahlung des Schweden tat das keinen Abbruch. Am 18. und 19. Mai begeisterte der Drittplatzierte von Dublin (1995) mit seiner Mitternachtsshow im Euro-Café seine Fans. Seine Stimme ist rauher geworden, erinnert zuweilen an Joe Cocker. Gerade hat Jan Johansen in Schweden den Titel "Trumslagarens pojke" veröffentlicht, eine musikalische Verbeugung vor seinem verstorbenen Vater Egil Johansen, der ein bekannter Jazzdrummer war. Die leisen Töne dieses Songs kamen beim Publikum gut an. Es wäre wünschenswert, eine englische Version davon zu hören, die auch in Deutschland ankommen könnte.

Natürlich durften Erfolgssongs wie "Sista andetaget" oder "Let your spirit fly" nicht fehlen. Auch diese Titel wirkten durch, teilweise neue Arrangements, gereift. Eine besondere Freude war, dass Jan "Se pa mej" mit einem neuen englischen Text sang. Als der Künstler ein Medley schwedischer ESC-Titel seiner Kollegen sang, kannte die Begeisterung kein Halten mehr.

Für jeden Spaß zu haben: Nach seinem Auftritt zog er einem Fan sein Original-Sakko an, mit dem er in der schwedischen Vorentscheidung auftrat.

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Jan ließ sich das alkoholfreie Weizenbier in München schmecken

Wie ein Phoenix aus der Asche

 

Ein Gespräch mit Jan Johansen

 

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1995 war er ein fast gesamteuropäischer Star. Der Schwede Jan Johansen (48) belegte bei Eurovision Song Contest in Dublin mit Se pa mej einen hervorragenden dritten Platz. Danach folgten Auftritte in ganz Europa. Bodo Köpper produzierte mit ihm den Film Johansen, der Beachtung fand. Trotzdem wollte eine Karriere außerhalb Skandinaviens nicht funktionieren. In Dänemark, Norwegen, Finnland und Schweden blieb  Jan Johansen ein Star, hatte Nachfolgehits aber auch berufliche und persönliche Abstürze. Über seine Alkoholsucht schrieb er ein Buch, das sich in Schweden gut verkauft hat.  Jetzt trat er, nach fast neunzehn Jahren wieder in Deutschland auf. Der deutsche Eurovisionsfanclub OGAE lud ihn zum alljährlichen Treffen als Stargast ein. Rund dreihundert Fans aus ganz Europa feierten ihn frenetisch. Selbst Erfolgskomponist Ralph Siegel war vom Repertoire des Sängers angetan und schließt eine eventuelle Zusammenarbeit mit ihm nicht aus. Im nachfolgenden – sehr persönlichen - Gespräch bekennt der Popstar Farbe und erzählt, dass Erfolg nicht alles im Leben ist.

 

Hans-Peter Schmidt-Treptow: Hallo Jan, lange her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben. Es war zu Beginn der 2000 er Jahre als du versucht hast noch dreimal die schwedischen Farben beim ESC zu vertreten. Was ist seitdem passiert?

 

Jan Johansen: Mit Beginn des neuen Jahrtausends hatte ich, nach einer künstlerischen Durststrecke in Schweden ein kleines Comeback. Ich nahm 2001 und 2002 an der schwedischen Vorentscheidung zum ESC teil und sah darin eine gute Chance beruflich noch einmal richtig durchzustarten. Ich kam gerade aus Thailand zurück und fühlte mich ganz gut für neue Herausforderungen. Vor allem das Lied Sista andetaget (Letzter Atemzug) mochte ich sehr, ich sang es 2002 bei der schwedischen Endausscheidung und wurde Siebter, erntete allerdings viel Lob von den Journalisten, die mich damit vorn sahen. Ein Jahr später versuchte ich es erneut zusammen mit meiner Kollegin Pernilla Wahlgren und dem Lied Let your spirit fly. Wir waren die haushohen Favoriten und wurden sehr knapp Zweiter. Ich war darüber sehr glücklich, habe so gut performt wie es ging. Danach habe ich die Plattenfirma gewechselt. Der Erfolg hielt an, ich arbeitete viel zu viel. Gab ständig in Konzerte in ganz Skandinavien, was sehr anstrengend war.

 

HPST: Du warst 1995 auch ein wenig über Skandinavien hinaus bekannt, hattest Gigs in Österreich, Deutschland, Holland und anderen Ländern. War dieser dritte Platz beim ESC eher Segen oder ein Fluch, wenn du heute zurückblickst?

 

Bisher nur auf Schwedisch erschienen

In der Original-Lederjacke von 1995

v. l. Peter Schmidt-Treptow, Malene Mortensen, Jan Johansen

JJ: Für meine Karriere war das überaus vorteilhaft, obwohl ich damals oft gesagt habe, hätte ich den ESC gewonnen, hätte ich noch mehr arbeiten müssen (lacht). Ich hatte so viele Termine, dass es zum Burnout führte. Ich vergaß mehr und mehr die Musik, die war für mich nur noch Geschäft. Dabei liebe ich Musik.

 

HPST: Aber du hattest deine Frau Pia und deine Söhne Tim und Christian, waren deine Familie keine Stütze für dich?

 

JJ: Ich habe sie noch und bin sehr stolz darauf! Sie sind immer die Nummer Eins für mich. Obwohl ich eigentlich nicht mehr konnte habe ich alle beruflichen Angebote angenommen, es war so schwer nein zu sagen. Die Familie schaffte es immer wieder mich zu erden und das war meine Stütze. Wenn ich dann unterwegs war fühlte ich mich allein, ich trank zuviel, ging auf Partys wurde rastlos. Wenn ich dann nach Hause kam war ich physisch und psychisch kaputt und müde. Das ist jetzt fünf Jahre her. Meine Frau zeigte zunächst Verständnis, aber ihre Stärke hatte Grenzen. Sie sagte eines Tages zu mir, dass sie mich verlassen würde, wenn ich nicht aufhören würde zu trinken. Natürlich wollte ich das nicht wahrhaben, das Problem haben viele Alkoholiker. Pia und trafen trafen ein  Arrangement. Ich erinnere mich noch ganz genau an den Tag, es war der 29. September 2008 als ich mich entschloss aufzuhören und in eine Therapie zu gehen. Ich habe seit dem Tag keinen Tropfen Alkohol mehr getrunken. Gerade gestern Abend musste ich wieder daran denken. Wir hatten ein fantastisches Abendessen hier in München mit alkoholfreiem Weizenbier. Ich fühle mich heute einfach gut, auch weil ich meine Familie noch habe.

 

HPST: Es ist häufig so, dass Ehen oder Beziehungen am Alkohol zerbrechen …

 

JJ: Ja das stimmt, in meinem Fall hatte ich eine schlimme Erkenntnis und fühlte mich in die Ecke gedrängt und sah keinen Ausweg mehr. Einerseits sah ich meine Familie verschwinden und ich hätte weiter getrunken wäre aber allein gewesen. Andererseits lebe ich mein bisheriges Leben weiter und trinke und werde auch allein sein. Also hörte ich auf zu trinken aber die Probleme hörten nicht auf. Ich merkte, dass ich eine andere Person wurde, die meine Frau nicht oder nicht mehr kannte. Das war keine einfache Situation für mich und Pia. Seitdem ist unsere Beziehung aber emotional viel tiefer geworden.

 

HPST: Wie war das, wenn du vor oder nach deinen Auftritten getrunken hast?

 

JJ: Ich arbeite in einer Branche in der es normal ist ein wenig zu trinken. Vor dem Auftritt etwas trinken um das Lampenfieber zu betäuben ist für viele meiner Kollegen normal, wie auch für mich damals. Nach dem Gig wurde aber immer sehr intensiv gefeiert mit Alkohol, du verstehst, was ich meine. Das ging oft bis in den frühen Morgen. Ich habe das fast zwanzig Jahre getan. Ohne meine Frau wäre ich davon niemals losgekommen. In der angesprochenen Therapie fing ich an Essays über mein Leben mit Alkohol und Drogen zu schreiben. Das war der Anfang zu dem Buch Mit neuen Augen , das dann später erschienen ist. Ich konnte und wollte das nicht allein schreiben, man ist sich selbst zu nahe, ich suchte dann eine Co-Autorin und fand sie in Colette van Luik. Sie hat mich hundertfünfzig Stunden interviewt. Das Buch wurde zwar kein Bestseller verkaufte sich aber in Schweden über dreitausend Mal, was als Erfolg zu verbuchen ist. Es ist jetzt auch als Taschenbuch erschienen.

 

HPST: Wie haben sich deine beruflichen Anfragen verändert nachdem das Buch auf den Markt kam?

 

JJ: Ich hatte eine Menge Anfragen für Interviews und Talkshows für das Buch. Es war eine angenehme Zeit über mich und das Buch zu sprechen. Ich erfuhr auch viele Reaktionen von Leuten, die auch Probleme haben, nicht nur mit Alkohol, sondern mit Drogen oder anderen Abhängigkeiten und nicht nur weil ich ein Prominenter bin, nein, die Menschen zeigten echte Reaktionen.

 

HPST: Es gibt eine Reihe von namhaften Kollegen wie Dean Martin oder Liza Minnelli die auch an Alkoholsucht litten oder leiden. Sie sind auch immer wieder aufgestanden und haben wieder zu sich selbst gefunden. Hast du nach deiner Sucht ein neues Lebensgefühl entdeckt vielleicht auch neue musikalische Ideen entwickelt?

 

JJ: Ja, ich fühle mich heute stark. Ich bin heute sehr wahr, wenn man das so sagen kann. Ich arbeite heute wieder gern, treffe gern wieder Freunde. Ich denke aber auch an Kollegen wie zum Beispiel Amy Winehouse oder Michael Jackson , die es nicht geschafft hat und das macht mich nachdenklich.

 

HPST: Heute bist du absolut sauber ….

 

JJ: (lacht) ja, ich trinke zuviel Kaffee und esse zu viele Süßigkeiten (lacht)

 

HPST: Wie sehen deine nächsten Pläne aus?

 

JJ: Ab Mai 2014 gehe ich auf große Sommertour durch Schweden. Ich plane ein neues Album in schwedisch und englisch. Ich würde auch gern wieder in Deutschland auftreten bevor es zu spät ist und ich zu alt bin (lacht).

 

HPST: Welche Zeit in deinem Leben würdest du als beste bezeichnen?

 

JJ: Vielleicht meine Kindheit, als ich zehn Jahre alt war und Fahrrad fuhr. Es gab keine Sorgen, alles war so einfach. Aber auch das Hier und Jetzt ist die beste Zeit meines Lebens. Ich fühle mich geerdet.

 

HPST: Stell dir vor, wir tauschen die Rollen oder du übernimmst meine Rolle, welche Frage stellst du Jan Johansen?

 

JJ: Sag mir wer du bist (lacht wieder)

 

HPST: Und wer ist Jan Johansen?

 

JJ: Ich bin der Sohn eines Schlagzeugers und einer Sängerin. Mein Vater war Jazzer, meine Eltern sind beide Norweger, ich bin aber in Schweden geboren. Meine Mutter ist eine wunderbare Großmutter und eine gute Babysitterin für meine Söhne. Ich bin ein Familienmensch und arbeite gern für und mit meiner Musik und ich liebe das Leben.

 

HPST: Welche Wünsche hast du an die Zukunft?

 

JJ: Ein Leben ohne Alkohol, den brauche ich nicht mehr. Ich esse lieber Schokolade, was sich aber auf die Figur nicht gerade positiv auswirkt. Kaffe und Süßigkeiten sind heute ein wenig ein Ersatz für Alkohol.

 

HPST: Hast du eine Botschaft für Menschen mit ähnlichen Problemen, die du hattest?

 

JJ: Ihr könnt sehr glücklich sein ohne Drogen und Alkohol. Geht eueren eigenen Weg und hört darauf, was euch Freunde sagen. Menschen, die nur mit dir trinken wollen sind keine Freunde. Sucht euch Hilfe bei den Anonymen Alkoholikern. Es sind starke Menschen, die den Weg aus der Sucht schaffen.

 

HPST: Hast du ein Schlusswort?

 

JJ: Ich sehe mich selbst in der Welt, in der ich lebe mit neuen Augen seit ich aufgehört habe zu trinken. Ich lebe im Hier und Jetzt, nicht in der Vergangenheit oder in einem futuristischen Traum.

 

HPST: Danke für dieses sehr ehrliche Gespräch.

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Like a phoenix from the ashes: Jan Johansen

 

A talk with Jan Johansen in Munich

 

 

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In 1995, he was an almost pan-European star. The Swede Jan Johansen (48 ) finished at Eurovision Song Contest in Dublin with the song Se pa mej an excellent third place .Followed by appearances throughout Europe. Bodo Köpper produced a  film about Jan Johansen, who attracted attention . Nevertheless, a career outside Scandinavia did not happen. In Denmark,  Norway, Finland and Sweden Jan Johansen remained a star, had follow-up hits as well as professional and personal crashes. About his alcoholism , he wrote a book With new eyes  that has sold well in Sweden. Now he joined , after almost nineteen years and again in Germany . The German Euro Vision Fan Club OGAE invited him to the guest star . Around three hundred fans from all over Europe gathered to celebrate him frantically . Even the successful composer Ralph Siegel (Ein bißchen Frieden)  was impressed by the repertoire of the singer and does not exclude a possible collaboration with him. In the following - very personal - interview the pop star answered very truely and said that success is not everything in life .

 

Hans -Peter Schmidt -Treptow : Hi Jan , long time ago that we met us . It was in tge beginning of 2001   when you were three times the Sweden  to represent the ESC . What has happened since then?

 

Jan Johansen : In the beginning of the new millennium , I have had my little comeback in the biz. I took in 2001 and 2002 participated in the Swedish Final for the ESC and saw it as a good opportunity professionally to begin again properly. I just came back from Thailand and I felt quite good for new challenges. Especially the song Sista andetaget (Last breath ) I liked very much, I sang it at the 2002 Swedish finals and finished seventh , but was highly praised by the journalists which saw me with it again. A year later I tried again with my colleague Pernilla Wahlgren and the song Let your spirit fly. We were the big favorites and we came up very  close second . I was very happy to have performed well so how it went. Then I changed the record company . The success continued , I worked  tomuch. Worked constantly , which made very tiring in concerts throughout Scandinavia.

 

HPST : You were in 1995 also known a little bit beyond Scandinavia , had gigs in Austria , Germany , Holland and other countries. Was this third place in the ESC rather a blessing or a curse , if you look back today?

 

JJ : For my career that was highly good , although I have often said at the time , I would have won the ESC , I would have to work even more ( laughs). I had so many appointments that led to burnout . I forgot more and more my music, which for me was just business, but I love music.

 

HPST : But you have had your wife Pia and your sons, Tim and Christian , did'nt your family give support?

 

JJ : I still have my family and I’m very proud of it! Pia and my sons are always number one for me. Although I could not I have accepted all professional services, it was so hard to say NO! The family made ​​it again and again , to ground me and that was my support . If I was on tour I felt alone , I drank to much , went to parties, became restless . When I was at home I was physically and mentally broken and tired. It's five years ago . My wife was initially understanding , but her strength had limits. She said to me one day,  that she would leave me if I dont't  stop drinking . Of course I did not want to admit that the problem many alcoholics. Pia and met met an arrangement . I still remember very clearly the day , it was the 29th September 2008 when I decided to quit to drink and go to the therapy. I have not drunk a drop of alcohol since that day . Just last night I had to think again . We had a fantastic dinner here in Munich with non-alcoholic wheat beer. Today I feel just fine,  also because I still have my family .

 

HPST : It is often the case that marriages or relationships break up on the alcohol ...

 

JJ : Yes that's true , in my case I had a bad knowledge and felt pushed me into the corner and saw no way out. On one hand, I saw my family disappear and I would have continued drinking would have been alone. On the other hand, I live my life so far and continue to drink and I will be alone. So I stopped drinking but the problems did not stop. I realized that I was a different person. This was not an easy situance , our relationship is, however, become emotionally much deeper.

 

HPST : What was it like when you have been drinking before or after your performances ?

 

JJ : I work in an busyness,  in which it is normal to drink a little. Before the performance to stun a drink at the stage fright is normal for many of my colleagues , as well as for me back then . After the gig but was always very intense celebrated with alcohol, I think you understand what I mean. This often went up early in the morning. I have done this for almost twenty years. Without my wife, I would have never got rid of it. In the mentioned therapy, I began to write short stories about my life with alcohol and drugs. That was the beginning to the book with new eyes. Which is then published later. I could not write this book without a ghost writer, because I felt to close by myself, I then looked for a co-author and found it in Colette van Luik . She has interviewed me a hundred and fifty hours. The book was not a bestseller but sold in Sweden over three thousand times, which should be recorded as success. It has now been published in paperback .

 

HPST : How did your professional inquiries have changed after the book came on the market ?

 

JJ : I had a lot of requests for interviews and talk shows after releasing the book. It was a good time to talk about me and my problems. I also learned a lot of responses from people who also have problems not only with alcohol, but with drugs or other addictions and not just because I 'm a celebrity, no, the people showed genuine reactions.

 

HPST : There are a number of well-known colleagues for example Dean Martin or Liza Minnelli, who also suffered from alcohol addiction or suffering . They also stood up again and found him/herself again. Have you claimed your addiction a new life perhaps also discovered new musical ideas developed?

 

JJ : Yes , I feel strong today . Now I am very true, think you know what I will say. I work again today like to meet friends, family and fans again . But I am also thinking of colleagues such as Amy Winehouse and Michael Jackson, who did not make it and that makes me sadly.

 

HPST : Today you are absolutely clean ....

 

JJ : (laughs ) Yes , I drink to much coffee and eat to many sweets ( laughs)

 

HPST : What are your future plans ?

 

JJ : In May 2014 I will start a great summer tour in Sweden. I am planning a new album in Swedish and English. I would also like to come back to Germany before it's too late and I 'm too old ( laughs).

 

HPST : What time in your life would you call your best ?

 

JJ : Maybe my childhood , when I was ten years old and rode a bicycle . There was no worry, everything was so easy. But even that is Here and Now is the best time of my life. I feel grounded and close by myself.

 

HPST : Imagine if we switch roles or you take over my role , what question you ask in Jan Johansen ?

 

JJ : Tell me who you are ( laughs again )

 

HPST : Who is Jan Johansen ?

 

JJ : I am the son of a drummer and a singer. My father was a jazz musician , my parents are both Norwegians , but I am born in Sweden. My mother is a wonderful grandmother and a good babysitter for my sons.  I am a family guy and like to work for and with my music and I love life.

 

HPST : What do you wish yourself for the future ?

 

JJ : A life without alcohol, which I no longer need.  I  eat to much chocolate , but not just a positive effect on the figure. Coffee and sweets are now a bit of a substitute for alcohol.

 

HPST : Do you have a message for people with similar problems that you had?

 

JJ : You can be very happy without drugs and alcohol. Go your own way and listen  what say your friends. People which just want to drink with you are not friends. Seek out help in Alcoholics Anonymous . There are strong people who create the way out of addiction .

 

HPST : Do you have a final word?

 

JJ : I see myself in the world in which I live with new eyes since I 've stopped drinking. I live in the here and now, not in the past or in a futuristic dream.

 

HPST : Thank you for this very honest interview.